Monatsrückblick – Juni (Sascha)

Seit gestern haben wir wieder eine Woche Ferien und dann sind es nur noch sechs Wochen Arbeit. In genau zwei Monaten sind wir schon wieder in Deutschland. Die Zeit vergeht unglaublich schnell.

In den letzten Wochen ist manches passiert, hier wieder ein paar Eindrücke. Da war zum Beispiel der „Big Walk“. Das ist ein jährliches Fundraising Event der Schule, eine Art Sponsorenlauf. Auf dem angrenzenden Farmgelände liefen die Schüler Runden von fünf Kilometern, manch sportlicher Läufer bis zu vier oder fünf. Ich war mit einem anderen Lehrer als Posten auf der Strecke positioniert. Wir mussten Bändchen an die Läufer verteilen, die Richtung weisen und bei erschöpften Kindern die Motivation wiederherstellen.

Gleich zweimal feierten wir Johanni in diesem Jahr – einmal an der Schule und noch einmal auf Krumhuk. Für uns ganz ungewohnt gibt es hier zum Johannifest, das ja in der dunkelsten Jahreszeit liegt, einen Laternenumzug, den wir aus Deutschland zu Sankt Martin kennen. Die Feier der Schule fand am Freitagabend statt und begann mit ein paar Liedern und einer Geschichte im Saal. Danach durfte jedes Kind seine Laterne nehmen und dann ging es im Dunkeln zum Johannifeuer.

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Unser Johannifeuer

Auf Krumhuk standen die Kindergartenkinder im Vordergrund und der Laternenumzug war deutlich länger. Es war sehr schön bei so einem Hoffest dabei sein zu dürfen und das mitzumachen.

Ebenfalls auf Krumhuk wurden wir am Sonntag von dem Vater eines Schülers aus meiner sechsten Klasse, der dort wohnt, auf einen Game Drive auf der Farm eingeladen. Auf der Ladefläche eines Pick-Ups ging es ins Gelände. Etwa drei Stunden fuhr er uns durch die Weiten der Farm. Dabei hatten wir das Glück viel Wild zu sehen. Kudu, Oryx, Weißschwanzgnu, Zebra, Steinbock, Löffelhund, Schakal, Warzenschwein und Pavian – alles dabei. Geparden und Leoparden haben wir erwartungsgemäß nicht gesehen, die halten sich weit ab versteckt. Es war echt eindrucksvoll noch mehr von dem riesigen Farmgelände zu sehen und es hat Spaß gemacht, die Tiere richtig suchen zu müssen. Im Etosha Nationalpark laufen einem oftmals ganze Herden direkt vor das Auto.
Meine Kamera hatte ich leider nicht dabei, aber es gibt ja auch schon viele Tierbilder in anderen Beiträgen.

Was wir in diesem Monat gleich zweimal besucht haben, war der Trommelabend bei Joe´s Beerhouse. Eine Stunde lang wird im Kreis getrommelt, jeder darf sich dazusetzen und mitmachen. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht, zumal die jungen Männer, die das angeleitet haben, selbst viel Spaß dabei hatten.

In der sechsten Klasse haben die Schüler in den letzten Wochen Tiere genäht. Hier eine kleine Auswahl…

 

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