Ankunft in Namibia

Es ist schon ein paar Tage her, dass wir in Osnabrück mittags in den IC gestiegen sind und winkend verabschiedet wurden. Etwa vier Stunden später waren wir in Frankfurt, wo wir uns mit unserem vielen Gepäck in der Kleinstadt Flughafen zurechtfinden mussten. Am Check-In haben wir unsere Mitfreiwilligen und zwei andere getroffen, die in einem Musikprojekt in Windhoek arbeiten. Insgesamt vier Stunden vergingen zwischen Ankunft und Abflug, aber die Zeit war dann doch schnell rum.

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Die ganze Truppe kurz vor dem Abflug in Frankfurt

Der Airbus von Air Namibia war nicht ganz voll – hauptsächlich deutsche Touristen, darunter auch Großwildjäger. Nicht wirklich sympathisch solche Menschen, die sich ihren Jagdtourismus einiges kosten lassen. Naja, wenigstens keine illigalen Wilderer. Nach etwa zehn Stunden relativ ruhigen Fluges sind wir sicher in Windhoek gelandet und unser Kapitän hat sich nach 26 Jahren Dienst in die Rente verabschiedet.

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Kalt und dunkel war´s früh um sechs Uhr, als wir über das Rollfeld zu dem Arrival Gebäude laufen mussten

Bei der Einreise gab es dann noch ein paar Schwierigkeiten, denn man wollte uns mit unserem Approval Letter zunächst nicht einreisen lassen, da dieses Dokument nicht das tatsächliche Visum für die zwölf Monate ist, sondern nur eine Bestätigung, mit der wir unser Visum gegen Bezahlung im Ministry of Home Affairs abholen können. Nach ein paar Minuten Diskussion gab es dann doch widerwillig einen Stempel für ein paar Tage, innerhalb derer wir das Visum dann abholen müssen.

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Reisen mit „leichtem“ Gepäck

Nachdem wir uns mit Bargeld und SIM-Karten eingedeckt hatten, mussten wir all unser Zeug im Bulli verstauen, mit dem wir abgeholt wurden. Der Flughafen liegt ziemlich weit außerhalb und so waren es nochmal 40 Minuten Fahrt bis zur Waldorfschule, die am Rande Windhoeks liegt.

In der Schule wurden wir mit Frühstück begrüßt und lernten die ersten zuständigen Lehrer und Koordinatoren kennen. Da die Schule aber erst in eineinhalb Wochen losgeht, ist es auf dem Gelände noch ruhig. So können wir uns erstmal einrichten und einleben, die Umgebung erkunden und die restlichen Lehrer kennenlernen.

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